Tarifvertrag wohnungswirtschaft agv

In vielen Branchen haben Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände eine gemeinsame Streitbeilegungsvereinbarung (Schlichtungsvereinbarung) geschlossen. Solche Abwicklungsvereinbarungen legen in der Regel fest, wann die Friedensverpflichtung ausläuft und eine Gewerkschaft daher einen offiziellen Streik ausrufen kann. Sollten die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zu keinem Ergebnis führen, können die Tarifparteien das vereinbarte gemeinsame Streitbeilegungsverfahren (Schlichtung) anwenden, um den Ausbruch von Arbeitskampfmaßnahmen zu verhindern. Das Verfahren muss nicht zu einem Kompromiss führen, sondern kann lediglich eine Mediation bewirken. Es gibt kein gesetzliches Mediations- oder Schiedsverfahren. Nach Angaben des US Bureau of Labor Statistics (BLS) wuchs der Lager- und Lagersektor der US-Wirtschaft in den letzten Jahren dramatisch, getrieben vor allem durch eine steigende Wirtschaft und steigende E-Commerce-Verkäufe im ganzen Land. Ab 2017 sind Tarifverhandlungen und Betriebsratsabdeckung enden in der Kernzone des Systems der Arbeitsbeziehungen – große Fertigungsunternehmen – noch immer stark und im privaten Dienstleistungssektor deutlich schwächer. In Westdeutschland sind rund 41 % aller Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe tarifvertraglich betroffen und werden auch durch einen Betriebsrat vertreten – gegenüber nur 19 % aller westdeutschen Dienstleistungsbeschäftigten und nur 11 % aller Bauarbeiter (Daten aus dem Jahr 2016 – Kohaut/Ellguth 2017). Quellen: Eurofound, European Company Survey 2013 (ECS), Unternehmen des privatsektorlichen Sektors mit Niederlassungen >10 Beschäftigte (NACE B-S) – mehrere Antworten möglich; Eurostat, Erhebung über die Struktur der Verdienste, Unternehmen >10 Beschäftigte (NACE B-S), einheitliche Antwort: mehr als 50 % der Arbeitnehmer, die unter eine solche Vereinbarung fallen.

Ellguth, P. und Kohaut, S. (2017), basierend auf Daten des IAB-Betriebspanels; repräsentative Umfrage des Bundesinstituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Unternehmen des privaten Sektors mit Betrieben mit mehr als einem Arbeitnehmer abdeckt. Von 2000 bis 2016 ging die Zahl der verlängerten Verträge von 551 auf 444 zurück. Um dem Trend entgegenzuwirken, hat die vorherige Regierung beide Gesetze geändert, um den Verlängerungsmechanismus zu vereinfachen (Gesetz zur Förderung der Tarifautonomie, siehe oben). Darüber hinaus wird die bezahlte Ausbildungszeit auch durch Betriebsvereinbarungen von Arbeitgebern und Betriebsräten gewährt. Diese Form wird am häufigsten im öffentlichen Sektor und in großen Unternehmen umgesetzt. Laut WSI Collective Bargaining Archive stiegen die kollektiv vereinbarten Löhne 2018 um 3% gegenüber einem Anstieg von 2,4% im Jahr 2017. In Ostdeutschland lag der Lohnanstieg mit 3,3% etwas höher als in Westdeutschland (3%). Trotzdem blieb die tarifliche Vergütung in Ostdeutschland immer noch unter dem westdeutschen Durchschnitt. Dies ist nach 2014 die zweithöchste jährliche Steigerungsrate der letzten zwei Jahrzehnte. Am stärksten war der Lohnanstieg im Hauptbaugewerbe (+5%), land- und forstwirtschaftlich (+4,5%) und am niedrigsten in der Textilindustrie (+1,2%).

Es gibt gemeinsame Probleme in den Vereinbarungen, die mit identischem Inhalt in allen Tarifverträgen in Kraft treten. Darüber hinaus sieht die branchenspezifische Vereinbarung nur Änderungen des Tarifvertrags für eine bestimmte Branche vor. Hier werden gemeinsame Fragen erläutert, die in allen Abkommen enthalten sind.