Kündigungsfrist bei befristetem arbeitsvertrag schweiz

Es wird empfohlen, dass der Arbeitgeber schriftlich folgende Punkte im Vertrag festlegt: Die Frist für die Kündigung eines Arbeitsvertrags während der Probezeit beträgt sieben Tage. Bei einem unbefristeten Vertrag gilt der erste Arbeitsmonat als Probezeit. Diese Frist kann jedoch durch eine schriftliche Vereinbarung, einen Standardarbeitsvertrag (SEC) oder einen Tarifvertrag (CBA) auf drei Monate verlängert werden. Was befristete Verträge betrifft, so sieht das Gesetz keine Probezeit vor, aber die Parteien können sich darauf einigen. Ein Lehrling, der eine Lehre absolviert, hat in der Regel eine Probezeit von drei Monaten. Anträge auf Insolvenzentschädigung müssen von jedem einzelnen Arbeitnehmer innerhalb von 60 Tagen nach Konkurs des Arbeitgebers bei der zuständigen gesetzlichen Arbeitslosenversicherung gestellt werden. Bestimmte Gesetze schützen Arbeitnehmer vor unrechtmäßiger Kündigung, insbesondere der Obligationenrecht und die Rechtsprechung. In einigen Fällen kann der Arbeitgeber verpflichtet werden, eine Entschädigung von bis zu sechs Monatsgehältern zu zahlen. Ein Vertrag kann mündlich gekündigt werden, aber um sicher zu sein, dass er den Nachweis erbringen kann, lohnt es sich, sich für eine schriftliche Kündigung per Einschreiben zu entscheiden. Die Kündigung ist nur gültig, wenn der Adressat (Chef oder Mitarbeiter) den Brief erhalten hat. Es ist daher vorzuziehen, sie ausreichend im Voraus zu übermitteln, damit die Kündigungsfrist eingehalten wird.

Ebenso wird die Kündigung, die an personen gerichtet wird, die sich im Urlaub befindet, erst nach Erhalt dieser Mitteilung wirksam, wenn die betreffende Person aus ihrem Urlaub zurückkehrt. Die mündlich mitgeteilte Kündigung tritt sofort in Kraft, auch wenn eine schriftliche Bestätigung zu einem späteren Zeitpunkt abgeschickt wird. Ein Q&A-Überblick über das Schweizer Arbeitsrecht, einschließlich der wichtigsten Regeln und Vorschriften zu Arbeitsverträgen und -gehältern. In Fällen, in denen ein Arbeitnehmer in ein Vollstreckungsverfahren verwickelt ist, kann seine Vergütung in einem von Fall zu Fall vom Gerichtsvollzieher entschiedenen Umfang beschlagnahmt werden – es gibt keinen festen Betrag. Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf das Zur Deckung des Existenzminimums erforderliche Gehalt sowie auf das seiner Familie. Das Arbeitsverhältnis kann mit einer Kündigungsfrist von einem Monat während des ersten Dienstjahres, einer Kündigungsfrist von zwei Monaten für zwei bis neun Dienstjahre und einer Kündigungsfrist von drei Monaten danach beendet werden. Alle diese Mitteilungen müssen am Ende eines Kalendermonats ablaufen. Den Parteien steht es frei, einen unbefristeten oder befristeten Vertrag abzuschließen.